Rock the North - Home of life changing music
Am Samstag den 30.10.2010 fand im Zollhaus in Leer die dritte Auflage des Rock the North Festivals statt. Bei rund 500 Zuschauern spielten sieben nationale wie auch internationale Bands auf. Das Publikum erwartete eine bunte Mischung an Musik. Von Indie zu Screamo, von Akustik Pop zu hartem Rock. Doch eins hatten alle Bands gemeinsam, denn sie verbindet der Glaube an Jesus Christus. Die Bands wollen mit ihrer Musik den jungen Leuten den christlichen Glauben näher bringen und damit zeigen, dass ein Leben als Christ nicht bedeutet, ein Leben in Langeweile zu führen.
Eröffnet wurde das Festival durch den Gewinner des Stage Fever Bandcontests 2010 „Visible Mind“. Als zweites spielte die Chemnitzer Band „Kurfürst“, die das Publikum durch tanzbare Musik überzeugten und dadurch eine super Stimmung verbreiteten. Weiter gings mit „Ceil“ gefolgt vom ersten internationalen Akt: Der Band „Scarlet Drop“ aus Schweden. Als nächstes war „Steve Savage“ aus Amerika an der Reihe, der vorallem bei den weiblichen Fans durch seine klaren Akustiksongs überzeugte. Darauf spielten die aus dem Schwabenland kommende Band „Sacrety“, die für die meisten das Highlight des Abends waren und begeisterten wie schon im letzten Jahr durch eine Mischung von Rock und Screamo.
Als Headliner gab die amerikanische Band „The Letter Black“ nochmal ihr Bestes und rundeten dieses wirklich sehr gelungene Rock the North Festival 2010 ab.
Dieses endete am Sonntag mit einem Gottesdienst für alle Helfer und Fans in der FCG Leer. Den Gottesdienst begleiteten die Bands „Kurfürst“, „Scarlet Drop“ sowie die lokale Band „God It“. Mit guter Musik und viel Begeisterung endete das Festival so wie es begann.
Stefan Cobus
Jahresfest der Gemeinschaft Remels
Am 30.-31.10 referierte S. Piechottka zur provokativen Frage: „Macht die Gemeinschaftsbewegung noch Sinn?“
Am letzten Oktoberwochenende fanden anlässlich des diesjährigen Jahresfestes der Gemeinschaft Remels verschiedene Veranstaltungen zum „Warum“ und „Wie“ der Gemeinschaftsarbeit statt.
Gastprediger war Stefan Piechottka, der seinerzeit sein Studium an der Evangelischen Hochschule Tabor absolvierte und nun in Marburg in der Tabor-Gemeinschaft tätig ist, nachdem er 10 Jahre seinen Dienst bei der Stadtmission Hamburg versehen hat.
Am Seminartag wurde zunächst die Frage gestellt, ob die Gemeinschaftsbewegung noch Sinn hat. Diese Frage wurde mit einem eindeutigen JA beantwortet. Wichtig ist allerdings, in Bewegung zu bleiben, hin zu den Menschen, die Jesus uns ans Herz legt. „Wir müssen neu verstehen, dass es nicht um die Menge unserer Möglichkeiten geht, sondern darum, wie Gott sie gebrauchen will“, war seine liebevolle Forderung.
Die „Speisung der Fünftausend“ wurde als Beispielgeschichte angeführt: Es gibt besonders heute sehr viele Menschen, die „Hunger“ haben – nach Geborgenheit, Liebe, Gemeinschaft, Sinnfindung, Angenommensein. Wir sind gefordert, auf diese Menschen zuzugehen, um ihnen zu dienen und weiterzuhelfen, damit sie „geistlich satt“ werden. Gott rüstet uns für diese Aufgabe aus. Dabei kommen wir selber letztendlich nicht zu kurz. Piechottka sagte: „Je mehr wir geben, desto mehr empfangen wir auch. Wir sollten uns darauf einlassen.“
Durch den gegenwärtigen kulturellen Wandel hat sich die Arbeit in der christlichen Gemeinschaft geändert: Wo die Menschen in früheren Zeit vielfach selbstverständlich zu einer christlichen Gemeinde gehörten und auch aktiv daran teilnahmen, kommen die Menschen heute nicht ohne weiteres zu uns, sondern wir müssen auf sie zugehen. Wir sollten zunächst echte, persönliche Beziehungen zu Menschen aufbauen, für sie intensiv beten, ihnen zuhören und ihnen zeigen, dass sie uns wichtig sind, bevor wir versuchen, sie für das Evangelium zu erreichen. Diese Menschen haben vielleicht eine ganz andere Prägung als wir. Um den Zugang zu ihnen zu finden, müssen wir auch den Mut haben, unsere eigenen Standpunkte, Traditionen und Erwartungen hinterfragen zu lassen, sollen jedoch die klare Sicht auf das Wort Gottes nicht verlieren.
Mitgefühl, Freundlichkeit, Geduld und vor allem Liebe sind gefragt, wenn christliche Gemeinschaft gelingen soll und wir neue Menschen erreichen wollen.



Bilder vom Begegnungsgottesdienst vom 02.05.10







Jungschar goes Cinema vom 05.12.09
Bei der diesjährigen Jungschar-Aktion "Jungschar goes Cinema" im EC-Kreisverband Ostfriesland belegte bei Stadtspiel die Jungschar Remels mit der Jungschar Großsander gemeinsam den 1. Platz. Hier ein Foto der siegreichen Mannschft..
